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Mit Spaß und Engagement

Ehrenamtlich Menschen mit Behinderung bei Freizeitaktivitäten und Reisen begleiten/Regelmäßiges Kursangebot für ehrenamtliche Helfer.

Eine Gruppe der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch mit ihren ehrenamtlichen Helfern bei einem Ausflug zum Europapark Rust.

(C) Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch

Ohne ehrenamtliche Helfer wären viele Aktivitäten, Ausflüge und Reisen für Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz angewiesen sind, nicht möglich. Christa Fritz koordiniert die Arbeit der Ehrenamtlichen bei der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V.. Ihre Erfahrung und ihr Wissen gibt sie in Kursen an ehrenamtliche Helfer und die, die es werden wollen, weiter. Der neue Kurs startet jetzt im Oktober.

Gemeinsam Spaß und Erlebnisse teilen

Sonntagmorgen kurz nach sieben Uhr. Vor dem Wohnheim der Lebenshilfe in Oberkirch stehen zwei Kleinbusse zur Abfahrt bereit. Christa Fritz und vier ehrenamtliche Helfer sind eben angekommen, um eine Gruppe von 14 Menschen mit Behinderung zum Tagesausflug in den Eurpoa Park zu begleiten.

„Das wird heute ein spannender und spaßiger Tag. Die Sonne scheint, alle haben gute Laune und freuen sich mächtig auf die Show“, freut sich Fritz, die bei der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. Ansprechpartnerin und Koordinatorin der ehrenamtlichen Helfer ist.

„Unsere Ehrenamtlichen berichten immer wieder, dass ein Bürojob zwar super sei, aber nicht zu vergleichen mit der ehrenamtlichen Tätigkeit“, ergänzt sie und ihre ehrenamtlichen Kollegen nicken zustimmend.
„Allein die Begrüßung heute Morgen: wo wird man schon so freudig empfangen wie hier?“, strahlt Wolfgang Hofmann, der sich bereits seit zwei Jahren bei den Offenen Hilfen der Lebenshilfe engagiert. Seit er mit einem Kennenlerngespräch bei den Offenen Hilfen den ersten Schritt in sein ehrenamtliches Engagement machte, hat er viel an Erfahrung gewonnen. „Es macht mir einfach sehr viel Spaß hier“, schwärmt Hofmann.
Routiniert schiebt er einen Teilnehmer mit Rollstuhl in einen der Kleinbusse. Wie er den Rollstuhl richtig befestigt, hat er gelernt. Hierfür hat er an einem Ausbildungskurs teilgenommen, der speziell auf die Tätigkeit als Ehrenamtlicher bei den Offenen Hilfen zugeschnittenen ist.

Regelmäßiges Kursangebot für Ehrenamtliche

„Wir bereiten unsere Ehrenamtlichen so gut wie möglich auf ihre Tätigkeiten vor. Es soll sich keiner überfordert oder sich in seinem Dienst alleine gelassen fühlen“, so Christa Fritz. Zwei Mal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, bieten die Offenen Hilfen deshalb Kursmodule für ihre Ehrenamtlichen an.
Beim eigens von der Lebenshilfe entwickelten e-Learning-Modul können die Teilnehmer ihre Kurszeiten frei einteilen und bequem zuhause lernen. Hier geht es um Hintergrund- und Basiswissen rund um die verschiedenen Behinderungsarten oder um Möglichkeiten für Freizeitbeschäftigungen. Im praktischen Teil vermitteln die Offenen Hilfen den Umgang mit Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Kommunikationshilfen, die Teilnehmer beschäftigen sich mit Familiensystemen und ihren Aufgaben bei der Unterstützung von Familien mit behinderten Angehörigen. Auch ein Erste-Hilfe-Kurs gehört zum Schulungskonzept und je nach Bedarf können die Teilnehmer auch ein Fahrsicherheitstraining absolvieren.


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