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„Das Mittagessen auszugeben macht besonders viel Spaß“

In der Schulmensa in Haslach arbeiten Mitarbeitende der Lebenshilfe Kinzig- und Elztal auf ausgelagerten Arbeitsplätzen.

Eine Mitarbeitende der Lebenshilfe Kinzig- und Elztal auf ihrem Außenarbeitsplatz in der Schulmensa

Marianne Schwab (C) Lebenshilfe Kinzig- und Elztal

Gelegenheiten erkennen

Als die Schulmensa in Haslach einen neuen Pächter suchte, ergriff Martin Schmid, pädagogischer Leiter der Werkstätten der Lebenshilfe Kinzig- und Elztal, die Gelegenheit beim Schopf.

„Ich bin durch einen Zeitungsartikel darauf aufmerksam geworden, dass die Stadt Haslach einen neuen Pächter für die Schulmensa sucht“, erzählt er. „Die Schulmensa übernehmen können wir von der Lebenshilfe nicht, dafür fehlt uns die Erfahrung und das Personal. Aber warum sollte da nicht eine Zusammenarbeit möglich sein?“

Also sprach Herr Schmid bei der Stadt vor, die ihm den Kontakt zu der neuen Pächterin der Schulmensa, die Firma Stöckel aus Kehl-Auenheim, vermittelte. Frau Stöckel war gleich beim ersten Telefonat interessiert an der Möglichkeit, ausgelagerte Arbeitsplätze einzurichten.

Probelauf Praktikum

Bei einem ersten Treffen wurde über die möglichen Aufgaben für die Beschäftigten und über die Ausgestaltung des Arbeitsalltags gesprochen. Eine tolle Möglichkeit ergab sich dadurch, dass die Firma Stöckel schon eine Schulmensa in Ettenheim betreibt. So konnten die interessierten Mitarbeitenden aus der Lebenshilfe-Werkstatt sich in Praktika erproben. In Teams zu je vier Personen leisteten insgesamt 16  Mitarbeitende jeweils einwöchige Praktika ab. Danach fiel die Entscheidung leichter, ob ein Außenarbeitsplatz in der Schulmensa zu den jeweiligen Personen passt oder nicht.

Gelungene Einarbeitung im Team

Schon seit dem Sommer 2018 arbeiten zwei Teams aus je drei Leuten jeweils an zwei Tagen in der Woche in der Schulmensa. Für Urlaubs- und Krankheitstage stehen zwei Springer zur Verfügung, damit die Schulmensa verlässlich planen kann. Unterstützt wurden die Teams zunächst von Andrea Schmitt von der Firma Stöckel und von Mitarbeitenden aus dem Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Kinzig- und Elztal. So gelang die Einarbeitungsphase.

Was meinen die Mitarbeitenden?

Nach ihren Erfahrungen bei der Arbeit in der Schulmensa befragt, erzählt Marianne Schwab: „Ich habe bereits früher in der Küche der Lebenshilfe-Werkstatt geholfen. Das hat mir schon immer gut gefallen. Im Praktikum habe ich dann die Arbeiten für die Schulmensa kennengelernt. Dabei hat mir alles gut gefallen. Ich habe ganz verschiedene Aufgaben übernommen, zum Beispiel Salate oder Weckle richten, das Mittagessen ausgeben, den Getränkewagen richten oder auch den Boden putzen. Jetzt kann ich zwei Tage in der Woche diese Tätigkeiten machen, das gefällt mir sehr gut!“

Ihre Kollegin Isabel Schmidtke erzählt: „Am liebsten gebe ich das Mittagessen aus. Aber auch die anderen Tätigkeiten wie Salate richten oder Backwaren ausgeben machen mir Spaß.“

Nach den Gründen befragt, warum sie sich auf den Außenarbeitsplatz beworben hat, meint Isabel Schmidtke: „Die Arbeit in der Küche macht mir Spaß, und so habe ich Abwechslung vom Werkstattalltag.“


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