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33. Sitzung des Runden Tisches behindertenfreundliches Offenburg

Am 8. Oktober 2019 tagte der Runde Tisch behindertenfreundliches Offenburg im Stadtteil-und Familienzentrum Innenstadt.
Bild vom Runden TIsch behindertenfreundliches Offenburg. Im Vordergrund die beiden Gebärdensprachdolmetscherinnen.

Die Tagesordnung

Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung:

1.Bericht zur Begehung des Salmens mit Vertretern des Runden Tisches

2.Bericht zum aktuellen Stand „Fräsung Blindenleitsystem Lange Straße“ und Vorgehen auf dem Lindenplatz

3.Ampelringe

4.Zukünftige Nutzung des aktuellen Banners zum „Tag der Behinderten“

5.Sonstiges

Herr Hattenbach begrüßte die Teilnehmenden mit Schwung und guter Laune. Er stellte auch kurz eine kleine Neuerung im Ablauf vor: Nach jedem Tagesordnungspunkt werde er die Ergebnisse zusammenfassen und eine der Gebärdensprachdolmetscherinnen werde das direkt übersetzen. Dies werde gefilmt und später auf dem Webportal inklusive-ortenau.de als Video zur Verfügung gestellt.

TOP 1: Salmen

Im TOP 1 berichtete Frau Rau über die Begehung des Salmen mit Vertretern des Runden Tischs. Der Salmen steht vor umfangreichen Umbaumaßnahmen, um ihn zu einem modernen Besucherzentrum zu erweitern. Hierbei soll Barrierefreiheit für alle Nutzergruppen von Anfang an berücksichtigt werden. Bei diesem ersten Termin ging es vor allem um bauliche Maßnahmen, die die Nutzbarkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkung und mit Sehbehinderungen gewährleisten sollen. Zahlreiche Punkte wurden erfasst, von der Erreichbarkeit des Gebäudes und des Inneren über Bodenbeläge und Türen bis zu notwendigen Änderungen in den Toiletten. Ein großer Punkt ist der Glasanbau mit dem Aufgang, der eventuell mit einer Rampe zumindest barriereärmer gestaltet werden soll. Die Architekten werden diese Punkte in die Planungen einbeziehen. Eine weitere Begehung auch mit gehörlosen Menschen ist geplant, wenn es um die Ausstellungskonzeption geht

TOP 2: Blindenleitsystem

Der TOP 2 befasste sich mit dem Blindenleitsystem in Lange Straße und Lindenplatz. Es ist eine Lösung gefunden worden, das verlegte Pflaster nachträglich fräsen zu lassen. Diese Lösung ist in verschiedenen Städten schon erprobt. Das Verfahren ist teuer, die Wartezeiten sind nicht unerheblich, da im Moment eine einzige Firma das Patent auf dieses Verfahren besitzt. Trotzdem ist dies die beste Lösung für die Lange Straße und den Lindenplatz.

TOP 3: Ampelringe

Unter TOP 3 konnte erfreulicherweise berichtet werden, dass der Zwist zwischen der Stadt Offenburg und dem Südbadischen Blinden-und Sehbehindertenverein um die Ampelringe (siehe auch Bericht zum 32. Runden Tisch) beigelegt werden konnte. Es ist ein Kompromiss gefunden worden, der die Interessen aller Nutzergruppen berücksichtigt. Einige der Ampelringe wurden als unproblematisch auch für Blinde eingestuft, andere werden abmontiert. In diesem Zusammenhang mahnte Herr Rendler auch die noch fehlenden Leitsysteme zu einigen Ampelanlagen an. Einige grundsätzlichen Straßenbaumaßnahmen müssen allerdings geschoben werden, da sich im Moment durch die gute Auftragslage im Baubereich keine Firma findet, die diese Aufträge übernimmt.

TOP 4: Banner

In TOP 4 beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Banner der Stadt, das zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung in den Pagoden aufgehängt wird. Die heute nicht mehr angemessene Beschriftung „Tag der Behinderten“ wurde diskutiert, außerdem die Frage, ob man einen neuen Gestaltungswettbewerb an den Schulen ausschreiben solle. Nach lebhafter Diskussion einigte man sich darauf, ein neues Banner mit der Beschriftung „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ zur Gestaltung auszuschreiben.

TOP 5: Sonstiges

Unter dem TOP 5 „Sonstiges“ wurde von Herrn Rendler noch einmal das nach seiner Meinung nach wie vor nicht befriedigende Leitsystem im Hallenbad angesprochen und die Problematik, die sich im Zuge möglicher Nachbesserung stellt. Das Leitsystem wurde bereits verbessert, wobei man alles, was technisch möglich ist, auch umgesetzt hat.

Herr Hattenbach bat um die Einbringung neuer Themen für die nächste Sitzung, die auf den 5. Mai 2020 festgelegt wurde.

Die Zusammenfassungen der Sitzungspunkte in Gebärdensprache finden Sie hier.


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